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Aktuelles zum Aufbruch der Kirchgemeinde Stäfa!

Wir publizieren hier in regelmässigen Abständen aktuelle Neuigkeiten, Leserbriefe, Argumenten im Zusammenhang mit dem Aufbruch- und Visionsprozess der Kirchgemeinde Stäfa und dem ZusammenWachsen mit der Kirchgemeinde Hombrechtikon.

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Testimonials

„Von einer Fusion von Hombrechtikon und Stäfa erwarte ich:

– Eine funktionsfähige Kirchgemeinde für künftige Generationen
– Eine Verwaltung für zwei Kirchgemeinden
-Ein Geben und Nehmen von Talenten und Fähigkeiten

Und mein Lieblingssatz aus der Arbeit der Projektgruppe:
Zusammenwachsen um zusammen zu wachsen.

(Verena Zeller-Sauder)

Verena Zeller-Sauder

„Der Zusammenschluss beider Kirchgemeinden ist eine pragmatische und durchdachte Lösung. Die angepassten Organisationsstrukturen werden uns dabei helfen, auch in Zukunft eine lebendige und starke Glaubensgemeinschaft zu bleiben.“

(Andreas van den Heuvel)

Andreas van den Heuvel

„Der Zusammenschluss unserer beiden Kirchgemeinden ist für alle von uns eine Chance, christliche Solidarität mit einer langfristigen positiven Wirkung zu praktizieren. Von solch einer Lösung werden beide Kirchgemeinden, auch unsere Kinder und Kindeskinder profitieren.“

(Ine van den Heuvel, ehemalige Kirchenpflegerin Stäfa)

Ine van den Heuvel

„DER ZUSAMMENSCHLUSS ist – zu unserem Leidwesen-  UNUMGÄNGLICH.“

(Alfred Rechsteiner, alt Gemeinderat Stäfa)

Alfred Rechtsteiner mit seinen Enkelkindern

„Um mich persönlich als Mitglied anzusprechen, muss unsere Kirchgemeinde «Gutes» pflegen und «Neues und Grösseres» in den Blick nehmen. Ein Zusammenschluss schafft  die Voraussetzungen dafür.“

(Peter Wilhelm, Ürikon, ehemaliger Sozialdiakon für Jugend- und Familienarbeit der Kirchgemeinde Stäfa)

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Leserbriefe

Leserbrief von Fredi Rechsteiner in der Zürichsee-Zeitung (24.11.20):

«Es funktioniert nicht auf einen Schlag» (ZSZ 13.11.2020, Seite 5)

Am Diskussionsabend zeigten verschiedene Stäfner Mitglieder der reformierten Kirche ihre Abneigung gegen einen Zusammenschluss mit Hombrechtikon. Dies hing damit zusammen, dass sie mit dem heutigen Zustand sehr zufrieden sind. In ihren Augen funktioniert heute alles gut: die Pfarrpersonen ziehen am gleichen Strick, und das kirchliche Leben wird als ansprechend empfunden.  Ich kann diese Haltung gut verstehen, und am Abend entstand fast so etwas wie der Eindruck einer Wohlfühl-Oase.

Leider ist das Verharren auf den heutigen Zustand aber nicht nachhaltig, und die Realität ist eine andere.

Jährlich schwindet die Zahl wegen Austritten und Todesfällen in beiden Kirchgemeinden zusammen um etwa 100 Mitglieder. Der Druck auf einen Zusammenschluss und die Bündelung aller Kräfte wächst somit ständig, und dies nicht nur in Hombrechtikon. Solche Zusammenschlüsse sind denn auch im ganzen Kanton an der Tagesordnung.

Fredi Rechsteiner, Ürikon

Heimat – Beitrag in „reformiert.“ (Dez. 2020) von Ine van den Heuvel

  • Heimat ist für mich Uerikon, wo ich liebend gerne zuhause bin
  • Heimat ist für mich die Watteninsel Terschelling, der riesige Himmel, der endlose Horizont, das Radfahren am Deich und das Laufen am Nordseestrand
  • Heimat ist für mich Stäfa, in meinem Pass als Heimatgemeinde angegeben
  • Heimat ist für mich der Lützelsee in Hombrechtikon, wo ich beim Spazieren Kraft tanke
  • Heimat ist für mich auch, wenn ich meine Kinder und Enkelkinder in Horgen besuche
  • Heimat ist für mich Rotterdam, der grössten Hafenstadt Europas, wo ich meine Kindheit und Jugend verbracht habe
  • Heimat ist für mich das Unterengadin, das Skifahren auf verschneiten Pisten und die Wanderungen im Frühling, Sommer und Herbst
  • Heimat ist sich zuhause zu fühlen an der Elbe und in der St. Michaeliskirche in Hamburg, der Stadt, aus der mein Mann kommt
  • Heimat fühle ich auch mit Freunden und Freundinnen bei «LuckyPoint», einem Schweizer Charity-Projekt in Südafrika

Insofern hat Heimat für mich nicht nur eine Form oder eine Farbe, sondern ist ein herrlich buntes, warmes und vielschichtiges Bild von Menschen, Orten und Erlebnissen, die mir etwas ganz Besonderes bedeuten.

Deswegen geht auch für mich kein Stück meiner Heimat verloren, wenn sich zwei Nachbar-Kirchgemeinden vereinigen.

Im Gegenteil, die Farbenpallette wird grösser und es ergeben sich neue Chancen und weitere Möglichkeiten miteinander die Zukunft zu gestalten.

Ine van den Heuvel

Leserbrief von Andreas van den Heuvel in der Zürichsee-Zeitung (24.11.20)

«Es funktioniert nicht auf einen Schlag» (ZSZ 13.11.2020, Seite 5)

Nach vorne schauen….

Veränderungen des Vertrauten rufen regelmässig unterschiedliche Reaktionen hervor:

Interessen, Neugierde, Begeisterung, Motivation zum Mitmachen und Gestalten aber auch Bedenken, Zweifel, Sorgen und das Bestreben am Hergebrachten festzuhalten.
All diese Reaktionen sind zulässig und ein lebendiger Diskurs über den besten Weg ist ein essentieller Teil unserer Demokratie.

Wichtig ist, dass wir die Fakten nicht aus den Augen verlieren:
Die Anzahl der Kirchgemeindemitglieder sinkt seit Jahren kontinuierlich in allen Gemeinden.
Anpassungen in der Organisation sind unvermeidlich. Ein Hinauszögern ist keine nachhaltige Lösung.

Die Kirchgemeinden Hombrechtikon und Stäfa können beide durch eine echte Partnerschaft in einer Fusion wachsen und sich positiv weiterentwickeln.

Wie sagte doch Paulus ? „Seid mutig und seid stark!“ (1.Kor.16,13b).

Andreas van den Heuvel