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Aktuelles

Aktuelles zum Aufbruch der Kirchgemeinde Stäfa!

Wir publizieren hier in regelmässigen Abständen aktuelle Neuigkeiten, Leserbriefe, Argumenten im Zusammenhang mit dem Aufbruch- und Visionsprozess der Kirchgemeinde Stäfa und dem ZusammenWachsen mit der Kirchgemeinde Hombrechtikon.

Ja zum Zusammenschluss der Kirchgemeinden Stäfa und Hombrechtikon

Der Weg ist frei für eine vielfältige, innovative Kirchgemeinde Stäfa-Hombrechtikon

Die Kirchgemeindeversammlung Stäfa hat am 19. April nach über zweistündiger Beratung und diverser geheimer Abstimmungen entschieden, dass die neue Kirchgemeindeordnung ab 1.1.2022 in Kraft tritt. Sie hat ausserdem einen Rückweisungsantrag deutlich zurück gewiesen. Damit ist der Weg frei für eine Kirchgemeinde Stäfa-Hombrechtikon, die zukunftsfähiges, alltagsnahes und vielfältiges kirchliches Leben möglich macht – auch längerfristig.

Wir sind froh darüber, dass die Mitglieder der Reformierten Kirchgemeinde Stäfa nun zum dritten Mal sehr klar – auch nach Anhörung verschiedenster Meinungen und Stimmen der Pro- und Contra-Seite – entschieden haben, einen mutigen Schritt in die Zukunft zu machen. Denn beispielsweise Pfarrstellenkürzungen wären im Falle eines Alleingangs voraussichtlich schon in drei Jahren gekommen. Für die Mitarbeitenden und die Behörden würde spätestens dann das Aufrechterhalten des Bestehenden zu grosser Erschöpfung führen. Jetzt aber ist es möglich, in einem grösseren geographischen und personellen Handlungsraum innovativ zu werden und kreativere Lösungen zu finden, statt den Status-quo mit weniger Mitteln zu erhalten. Wir sind stolz darauf, dass die Kirchgemeinde-Mitglieder diesen innovativen Aufbruch wollen und damit eine ur-reformatorische Haltung gezeigt haben: Die Strukturen sind für die Reformierten nämlich nicht entscheidend! Wichtiger ist, dass der Inhalt – die «Kommunikation des Evangeliums» – in jeder Generation neu gehört und ermöglicht wird. Die Strukturen, die es dazu braucht, können frei angepasst werden.

Mut machen uns Erfahrungen aus anderen Kirchgemeinden, die denselben Weg gegangen sind. Zum Beispiel – in der Grösse sehr vergleichbar – die Kirchgemeinden Adliswil und Langnau am Albis, die seit 1.1.2020 eine Kirchgemeinde sind. Sie ziehen nach einem Jahr Fazit:

„Wenn Erwin Oertli, Präsident der heutigen Kirchgemeinde Sihltal, auf das erste Jahr der fusionierten Gemeinde zurückschaut, fällt sein Fazit positiv aus. ‚Es hat sich gelohnt, diese intensive und jahrelange Vorbereitung, die man für so ein Zusammenkommen braucht, zu investieren.‘ Die Bündelung der Kräft, den Erhalt der Stellen und das Aufrechterhalten der vielfältigen Angebote sei gelungen. ‚Unsere Gemeinde ist für die Zukunft gut aufgestellt. Wir konnten das vielfältige Angebot der Kirchen an beiden Standorten beibehalten oder sogar ausbauen – und wir sind auch gerüstet, wenn die Mitgliederzahl kleiner wird.'“ (Beitrag in der Zeitschrift notabene 2021, ein ausführlicher Artikel finden Sie hier)

Zustimmung in Stäfa (und in Hombrechtikon) zur Vorlage! Danke allen Unterstützer/innen einer zukunftsfähigen und alltagsnahen Kirchgemeinde! Wir freuen uns!

„Für eine vielfältige, alltagsnahe, zukunftsfähige reformierte Kirchgemeinde“

Im Frühling 2021 werden die Mitglieder der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Stäfa über einen Zusammenschluss mit der Kirchgemeinde Hombrechtikon abstimmen. Wir legen mit Überzeugung ein JA ein, denn es eröffnet eine alltagsnahe und zukunftsfähige Kirchgemeinde.

Naheliegend und bereits ein wenig vertraut

Durch Spaziergänge am See, durch gemeinsam besuchte Vereins- und Sportanlässe, durch Chilbi- oder Operettenbesuche, durch die gemeinsame Pfadi sind uns die Gegend und Gesichter von Hombrechtikon bereits so gut bekannt oder unbekannt, wie es manche Ecken und Menschen unserer eigenen Gemeinde sind. Die Türme der beiden reformierten Kirchen zeigen nur gerade 2940 Meter voneinander entfernt in denselben Himmel.

Das Zusammenschlussprojekt HoSt22 (Hombrechtikon-Stäfa)

Unsere Stäfner Kirchgemeinde ist von grossen Veränderungen betroffen. Die Mobilität der Bevölkerung, ihr Medienkonsum, ihre Bereitschaft sich langfristig zu verpflichten hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. So ist zum Beispiel der Anteil reformierter Einwohner in Stäfa allein zwischen dem Jahr 1999 und 2019 von 51% auf 35% gesunken. Der Mitgliederrückgang wird über kurz oder lang zu Einschränkungen z.B. bei der Zuteilung der Pfarrstellen führen. In einer ähnlichen Situation befindet sich die Kirchgemeinde Hombrechtikon.

Angeregt vom Reformprozess der Kantonalkirche «KirchGemeindePlus» ist es sinnvoll, jetzt zu handeln, um die Kirchgemeinde längerfristig zukunftsfähig zu erhalten.

Durch den regionalen Sozialraum entstehen in Zusammenschlussprojekten neue, kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Das zeigen Beispiele aus bisher mehr als zehn ähnlichen Projekten im Kanton Zürich. Die HoSt22-Projektgruppe hat überzeugend gezeigt, dass im regionalen Raum neue Formen kirchlicher Arbeit (z.B. in der Jugendarbeit) möglich werden und gleichzeitig die beiden Standorte Stäfa und Hombrechtikon weiterhin ein vielfältiges Programm haben werden. Ausserdem ändert sich für die Kirchenmitglieder nichts im Hinblick auf Religionsunterricht der Kinder oder auf Kasualien wie Taufen, Beerdigungen oder Hochzeiten. Die Mitarbeitenden werden in grösseren Teams arbeiten und trotzdem bleibt klar, wer Ansprechperson für ein bestimmtes Thema oder für einen bestimmten Ort ist. Ein zusätzlicher Gewinn ist nicht nur der Raum für Innovation, sondern auch die Vielfalt an Personen und Orten im kirchlichen Leben der Kirchgemeinde.

Was lebt, das bewegt und erneuert sich stetig

Zum Wesen der reformierten Kirche gehört seit ihren ersten
Tagen, dass sie sich laufend neu (re-)formiert.  Sie passte sich immer wieder den jeweiligen Situationen an, um ihren Auftrag weiterhin wahrnehmen zu können, nämlich zum Wohle der Menschen «die gute Botschaft zu verkünden». Inhaltlich gehört dazu, dass sie als Volkskirche eine Vielfalt theologischer Überzeugungen miteinander im Gespräch hält und dass sie in der konkreten Solidarität mit Menschen für Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und den Frieden einsteht. Oder, dass sie gemeinsam mit den Menschen Wege und Antworten sucht und dabei auch Ungewisses und Zweifel aushält. Organisatorisch gehört dazu, dass sie ihre Mittel dafür einsetzt, die Menschen immer wieder neu und immer wieder neue Menschen anzusprechen.

Die Zukunft willkommen heissen

Damals – im 16. Jahrhundert – haben sich unsere Väter und Mütter nicht zur Reform der Kirche aufgemacht, damit sich für die nächsten 500 Jahre nichts mehr verändert. Wollen wir unsere Mütter und Väter nachahmen, dann bewegen wir uns.
Ein nächster wichtiger Erneuerungsschritt unserer lebendigen Kirche steht mit der Abstimmung nun vor der Tür. Wir engagieren uns für diese Entwicklung, weil wir überzeugt sind, dass auch die Kirche visionär sein darf. Es gehört zu ihrer Tradition, Schritte in die Zukunft mutig zu gehen.
Tragen Sie zu diesem aufregenden Aufbruch bei und nehmen Sie an der Urnenabstimmung teil. Mit Ihrem JA zum Zusammenschluss unterstützen Sie aktiv eine vielfältige, alltagsnahe und zukunftsfähige reformierte Kirchgemeinde.

35 Erstunterzeichnende:

Heinz Bergmann; Yannick Bietenholz; Elizabeth Casal; Rita Collet; Ruth Fluck; Hansjörg Fluck; Christa Frischknecht; Martin Gabathuler, Rosemarie Gabathuler; Monika Hänggi; Peter Hürlimann; Maja Karrer; Andi Kaul; Cécile Krause; Eva Langenskiöld; Suzanne Lienhart; Eva Niedermann; Fredi Rechsteiner; Elisa Ruoff Zeller; Claudia Schaufelberger; Thomas Schaufelberger; Rosmarie Schefer; Astrid Schoch; Wolf Seemann; Tanja Trütsch; Ine van den Heuvel; Andreas van den Heuvel; Regula Walder; Nora Welti; Peter Wilhelm; Regula Wilhelm; Simon Wilhelm; Stephan Zeller; Markus Zellweger; Mirjam Zellweger;

Weitere Unterzeichner*innen:

41 Rolf Schädler
40 Roland Bommeli
39 Wolfgang Gollwitzer
38 Lotti Burger
37 Daisy Keller
36 André Meyer
35 Rita Friedli
34 Ernst Sommer
33 Longoni Silvia
32 Cornelia Bizzarri
31 Barbara Meyer
30 Hannelore Küng
29 Regula Galle-Hauser
28 Christof Wyss
27 Corina Mouhadi
26 Arie Duindam
25 Bernadette Brusa
24 Arnold Egli
23 Felix Zeller
22 Edith Brogli
21 Christian Haltner
20 René Barraud
19 Marianne Barraud
18 Ueli Lott
17 Hansueli Bacher
16 Hedi Bacher
15 Silvia Diethelm
14 Madeleine Strub-Jaccoud
13 Josef Junz
12 Theres Egli
11 Ursula Bolli
10 Dinette Schneider
9 Christian Meyer
8 Evelyne Lott
7 Benjamin Wilhelm
6 Andreas C. Duerr
5 hansruedi lampart
4 Verena Vogelmann
3 Andreas Erni
2 Robert Brusa
1 Verena Zeller-Sauder

Unterstützen Sie den Zusammenschluss und zeigen Sie Ihre Zustimmung!

Sie können die oben formulierte Erklärung unterstützen indem Sie Mitunterzeichner*in werden.

Ja zu HoSt22 - Kirchgemeinde Hombrechtikon Stäfa

Für eine vielfältige, alltagsnahe und zukunftsfähige Reformierte Kirchgemeinde Hombrechtikon Stäfa

Im Frühling 2021 werden die Mitglieder der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Stäfa über einen Zusammenschluss mit der Kirchgemeinde Hombrechtikon abstimmen. Wir legen mit Überzeugung ein JA ein, denn es eröffnet eine alltagsnahe und zukunftsfähige Kirchgemeinde.
Naheliegend und bereits ein wenig vertraut
Durch Spaziergänge am See, durch gemeinsam besuchte Vereins- und Sportanlässe, durch Chilbi- oder Operettenbesuche, durch die gemeinsame Pfadi sind uns die Gegend und Gesichter von Hombrechtikon bereits so gut bekannt oder unbekannt, wie es manche Ecken und Menschen unserer eigenen Gemeinde sind. Die Türme der beiden reformierten Kirchen zeigen nur gerade 2940 Meter voneinander entfernt in denselben Himmel.
Das Zusammenschlussprojekt HoSt22 (Hombrechtikon-Stäfa)
Unsere Stäfner Kirchgemeinde ist von grossen Veränderungen betroffen. Die Mobilität der Bevölkerung, ihr Medienkonsum, ihre Bereitschaft sich langfristig zu verpflichten hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. So ist zum Beispiel der Anteil reformierter Einwohner in Stäfa allein zwischen dem Jahr 1999 und 2019 von 51% auf 35% gesunken. Der Mitgliederrückgang wird über kurz oder lang zu Einschränkungen z.B. bei der Zuteilung der Pfarrstellen führen. In einer ähnlichen Situation befindet sich die Kirchgemeinde Hombrechtikon.
Angeregt vom Reformprozess der Kantonalkirche «KirchGemeindePlus» ist es sinnvoll, jetzt zu handeln, um die Kirchgemeinde längerfristig zukunftsfähig zu erhalten.
Durch den regionalen Sozialraum entstehen in Zusammenschlussprojekten neue, kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Das zeigen Beispiele aus bisher mehr als zehn ähnlichen Projekten im Kanton Zürich. Die HoSt22-Projektgruppe hat überzeugend gezeigt, dass im regionalen Raum neue Formen kirchlicher Arbeit (z.B. in der Jugendarbeit) möglich werden und gleichzeitig die beiden Standorte Stäfa und Hombrechtikon weiterhin ein vielfältiges Programm haben werden. Ausserdem ändert sich für die Kirchenmitglieder nichts im Hinblick auf Religionsunterricht der Kinder oder auf Kasualien wie Taufen, Beerdigungen oder Hochzeiten. Die Mitarbeitenden werden in grösseren Teams arbeiten und trotzdem bleibt klar, wer Ansprechperson für ein bestimmtes Thema oder für einen bestimmten Ort ist. Ein zusätzlicher Gewinn ist nicht nur der Raum für Innovation, sondern auch die Vielfalt an Personen und Orten im kirchlichen Leben der Kirchgemeinde.

Was lebt, das bewegt und erneuert sich stetig
Zum Wesen der reformierten Kirche gehört seit ihren ersten
Tagen, dass sie sich laufend neu (re-)formiert. Sie passte sich immer wieder den jeweiligen Situationen an, um ihren Auftrag weiterhin wahrnehmen zu können, nämlich zum Wohle der Menschen «die gute Botschaft zu verkünden». Inhaltlich gehört dazu, dass sie als Volkskirche eine Vielfalt theologischer Überzeugungen miteinander im Gespräch hält und dass sie in der konkreten Solidarität mit Menschen für Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und den Frieden einsteht. Oder, dass sie gemeinsam mit den Menschen Wege und Antworten sucht und dabei auch Ungewisses und Zweifel aushält. Organisatorisch gehört dazu, dass sie ihre Mittel dafür einsetzt, die Menschen immer wieder neu und immer wieder neue Menschen anzusprechen.
Die Zukunft willkommen heissen
Damals – im 16. Jahrhundert – haben sich unsere Väter und Mütter nicht zur Reform der Kirche aufgemacht, damit sich für die nächsten 500 Jahre nichts mehr verändert. Wollen wir unsere Mütter und Väter nachahmen, dann bewegen wir uns.
Ein nächster wichtiger Erneuerungsschritt unserer lebendigen Kirche steht mit der Abstimmung nun vor der Tür. Wir engagieren uns für diese Entwicklung, weil wir überzeugt sind, dass auch die Kirche visionär sein darf. Es gehört zu ihrer Tradition, Schritte in die Zukunft mutig zu gehen.
Tragen Sie zu diesem aufregenden Aufbruch bei und nehmen Sie an der Urnenabstimmung teil. Mit Ihrem JA zum Zusammenschluss unterstützen Sie aktiv eine vielfältige, alltagsnahe und zukunftsfähige reformierte Kirchgemeinde.

%%ihre Unterschrift%%

41 Unterschriften

Bisher haben unterschrieben: 41

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